{"id":244,"date":"2019-07-25T20:04:27","date_gmt":"2019-07-25T20:04:27","guid":{"rendered":"http:\/\/tsarouchis.gr\/?page_id=244"},"modified":"2021-01-03T02:49:54","modified_gmt":"2021-01-02T23:49:54","slug":"biography","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/biografie\/","title":{"rendered":"BIOGRAFIE"},"content":{"rendered":"
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YANNIS TSAROUCHIS <\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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1910-1989<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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\n\t\t\t\tEin Revolution\u00e4r kann nicht gleichzeitig auch ein Klassiker sein. Doch bei Tsarouchis ist das m\u00f6glich. An dem Tag, als es dieser Maler wagte, Hermes nicht auf dem Olymp, sondern im Cafe \u00bbZum Olymp\u00ab zu suchen, verlie\u00df ein Mythos die B\u00fccher und wurde lebendig, w\u00e4hrend der K\u00fcnstler fortan gezwungen war, die Welt fortan mit anderen Augen zu sehen.\n\nMit anderen Worten: Der neugriechischen Realit\u00e4t, die bis dahin von einer Pseudophilologie verunstaltet worden war, wurde erstmals ihr eigentlicher Platz innerhalb der Interessen der bildenden Kunst unserer Zeit zugewiesen. Und der Maler, eingebettet in den Ort, der ihm diese Realit\u00e4t zuweist, nahm die Verantwortung auf sich, die einzig m\u00f6gliche Ausdrucksform zu suchen, die ihrer Eigenart entspricht.\n\nIn dem Ma\u00dfe, in dem Tsarouchis sich als w\u00fcrdig erwiesen hat, die Ikonen des Griechentums zu entstauben, ist er ein Revolution\u00e4r, dessen Ziel es aber nicht war, eine Tradition zu zerst\u00f6ren, sondern sie neu zu entdecken. In dem Ma\u00dfe aber, in dem es ihm gelungen ist, ihre versteckten Lehrs\u00e4tze hervor zu kehren, ist er ein Klassiker.\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t Odysseas Elytis<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t
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Biografie<\/h1>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Yannis Tsarouchis wurde 1910 im Pir\u00e4us geboren, \u00bb... dort, wo das Licht\nsilbern und golden ist\u00ab und dort, wo er auch seine Kindheit verbrachte.\nSeine ersten Erfahrungen, die sein sp\u00e4teres Werk und seine \u00c4sthetik\nnachhaltig pr\u00e4gen sollten, waren die klassizistischen H\u00e4user und das\nKaragiozis-Schattentheater.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbIch bin im obersten Stock eines dreigeschossigen Hauses\nan der Ecke Louka-Ralli- und Vassileos Georglou-Stra\u00dfe im\nPir\u00e4us geboren worden. Das Haus war, wie die meisten im\nPir\u00e4us, im klassizistischen Stil gebaut ... Wenn man damals\neinen Spaziergang durch den Pir\u00e4us machte, war das, als ob\nman durch ein riesiges B\u00fchnenbild mit Felsen und sch\u00f6nen\nH\u00e4usern mit Skulpturen und Giebeln streifte.\u00ab\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tYannis Tsarouchis, \u0396\u03c9\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03b9\u03ba\u03ae<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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In der Zeit von 1925 - 1928 macht er erste Schritte in der Malerei und\nfertigt kleine Studien nach der Natur an, Landschaften mit H\u00e4usern,\nStillleben, Portr\u00e4ts sowie einige Versuche im postkubistischen Stil. 1928\nstellt er in der Ausstellung \u00bbLaienmaler\u00ab im >KunstasylKunstasyl\u00ab, in der Gruppenausstellung \u00bbDie H\u00e4user des alten Athen\u00ab\neinige Aquarelle zu sehen. Bei Museums-besuchen kopiert er dekorative\nund angewandte Kunst und Architektur der sogenannten Volkskunst\n(Stickereien, Zeichnungen der Innenarchitektur von H\u00e4usern,\nliturgisches Ger\u00e4t u. a.).<\/p>

1928 beginnt er mit dem B\u00fchnenbild zur \u00bbPrinzessin Maleine\u00ab von\nMaeterlinck, die Fotos Politis auf die B\u00fchne der Theaterschule des\nNationaltheaters brachte, seine erste professionelle Arbeit f\u00fcr das\nTheater. Sein ganzes Leben lang wird sich Tsarouchis neben der Malerei\nals B\u00fchnen- und Kost\u00fcmbildner mit dem Theater befassen und dabei mit\nden bedeutendsten Schauspielern und Regisseuren seiner Zeit\nzusammenarbeiten: painting, he was to work as a stage and costume designer, and collaborated with the most important actors and directors of his time:<\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Yannis Tsarouchis with Christina Tsingou and Samuel<\/p>

Becket in Marousi, 1967.Photo (c) Marina Karagatsi<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbMeine T\u00e4tigkeit als B\u00fchnenbildner gab mir die M\u00f6glichkeit,\ndas Theater aus der Sicht bedeutender Schauspieler und\ninteressanter Regisseure zu studieren. Ich habe viele Werke\nzusammen mit Koun und Minotis aufgef\u00fchrt und mit der\nKotopouli, mit Veakis, mit Katerina, der Paxinou, Melina, der\nLambetti, Maria Callas, der Tsingou und vielen anderen\nherausragenden, bisweilen weniger bekannten, aber daf\u00fcr\nnicht weniger guten Schauspielern gearbeitet.\u00ab\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t-\u03a4\u03bf \u03b1\u03c1\u03c7\u03b1\u03af\u03bf \u03b4\u03c1\u03ac\u00b5\u03b1 \u03c3\u03ae\u03bc\u03b5\u03c1\u03b1\/\u03a9\u03c2 \u03c3\u03c4\u03c1\u03bf\u03c5\u03b8\u03af\u03bf\u03bd \u00b5\u03bf\u03bd\u03ac\u03b6\u03bf\u03bd \u03b5\u03c0\u03af \u03b4\u03ce\u00b5\u03b1\u03c4\u03bf\u03c2<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Tsarouchis studierte von 1928 bis 1933 an der Kunsthochschule Athen.\nSeine Lehrer waren neben anderen: Dimitris Biskinis (dekorative Kunst),\nThomas Thomopoulos (Bildhauerei), Yannis Kefallinos (Grafik) ferner\nEpaminondas Thomopoulos, Yorgos Iakovidis, Dimitrios Yerantiotis,\nVinkentios Bokatsiambis, Spyros Vikatos und Konstantinos Parthenis\n(Malerei). W\u00e4hrend der letzten beiden Jahre an der Kunsthochschule\nstudierte er auf Vorschlag von Pikionis im Atelier von Parthenis.<\/p>

Die Studien in dessen Atelier wird er mit \u00bbAuszeichnung\u00ab abschlie\u00dfen.\n\nIn der Zeit von 1930 bis Anfang 1934 nahm Tsarouchis neben dem\nBesuch der Kunsthochschule Unterricht bei Fotis Kontoglou und als dessen\nAssistent weiht ihn Kontoglou in die Geheimnisse der byzantinischen\nHeiligenmalerei ein. Fotis Kontoglou lehrt ihn die Kunst der byzantinischen\nIkonen, der Freskomalerei und des Druckes.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbVon 1930 bis 1934 war ich Sch\u00fcler und Assistent von\nKontoglou, um so viel wie m\u00f6glich \u00fcber byzantinische Malerei\nzu lernen. In jener Zeit war das der einzig richtige Weg f\u00fcr\nmich, da ich die Jahrhunderte alte griechische Malerei mit der\nreinen Farbe, der schnellen, freien Ausf\u00fchrung und der\nSchattengebung verbinden wollte, die in der hellenistischen\nTradition entsteht und in der Malerei der Renaissance\nwiederauflebt.\u00ab\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t-\u0391\u03c0\u03bf\u03bb\u03bf\u03b3\u03af\u03b1\/\u0391\u03b3\u03b1\u03b8\u03cc\u03bd \u03c4\u03bf \u03b5\u03be\u03bf\u03bc\u03bf\u03bb\u03bf\u03b3\u03b5\u03af\u03c3\u03b8\u03b1\u03b9<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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\n\t\t\t\t\u00bb1933 beendete ich meine Zeit, meine dreij\u00e4hrige Zeit bei\nKontoglou und ein Jahr sp\u00e4ter meine Arbeit mit Parthenis, die\ndoppelt so lang gedauert hatte. Gleichzeitig lernte ich aber\nnoch bei zwei weiteren K\u00fcnstlern: Bei Pikionis und bei\nDiamantis, dem ich viel verdanke ... Jeder von ihnen hat mir\ndie Kraft und die Bitterkeit der Erkenntnis vermittelt.\u00ab\n\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t- Nuv xa\u0131 aei r) note r\u0131a \/ Aya8ov to e&ouoAoyeioda\u0131<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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In jener Zeit entwickelt Tsarouchis vielf\u00e4ltige Interessen, wobei ihn die\nB\u00fchnenbildnerei besonders reizt. 1930 kooperiert er mit Elli Papadimitriou,\ndie, um das traditionelle Kunsthandwerk zu f\u00f6rdern, ein Gesch\u00e4ft mit dem\nNamen \u00bbVolkskunst\u00ab betrieb - f\u00fcr sie entwirft er Muster f\u00fcr Stoffe, M\u00f6bel,\nKeramik und anderes. Au\u00dferdem lernt er Angeliki Hadjimichali kennen\n\nund er st\u00fcrzt sich auf die Besch\u00e4ftigung mit volkst\u00fcmlichen Trachten.\nNebenher lernt er die Kunst der Psalmodie und im selben Jahr kopiert\n\ner Fayumportr\u00e4ts im Arch\u00e4ologischen Nationalmuseum.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Von Eva Sikelianou lernt er den Webstuhl zu bedienen und er studiert\n\nund kopiert koptische Stoffe. 1934 gr\u00fcndet er zusammen mit Karolos Koun\nund Dionysis Devaris die \u00bbVolksb\u00fchne\u00ab (Laikl Skini), die sich schon 1936\nwieder aufl\u00f6st. Seine erste gemeinsame Arbeit mit Karolos Koun ist die\n\u00bbErophile\u00ab von Chortatzis, f\u00fcr die er Kost\u00fcme und B\u00fchnenbild anfertigt.\n1934 beginnt er mit dem Verfassen surrealistischer Gedichte, womit\n\ner sich bis 1937 besch\u00e4ftigt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbSehr schnell habe ich aufgeh\u00f6rt, es als Ehre anzusehen,\ndass ich zur Zerst\u00f6rung der alten Welt beitrage. Doch hat\nes lange gedauert, bis ich begriff, dass das, was eingerissen\nwurde, zu recht eingerissen worden war, aber das es keinen\nSinn macht, die Zerst\u00f6rung nur aufgrund der ideologischen\nEinheit verallgemeinern zu wollen.\u00ab\n\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u0393\u03b9\u03ac\u03bd\u03bd\u03b7 \u03a4\u03c3\u03b1\u03c1\u03bf\u03cd\u03c7\u03b7\/\u03a0\u03bf\u03b9\u03ae\u03bc\u03b1\u03c4\u03b1 1934-1937<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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\u00bbVon 1934 bis 1935 reagiere ich reichlich gewaltsam auf\nmeine Tendenzen, die Jahrhunderte alte griechische Malerei\nmit der reinen Farbe, der schnellen, freien Ausf\u00fchrung und\nder Schattengebung, die in der hellenistischen Tradition\nentsteht und in der Malerei der Renaissance wiederauflebt,\nkombinieren zu wollen ... Ich will endlich alles kennen lernen,\nwas unsere Zeit an K\u00e4lte und an Unangenehmen zu bieten\nhat. Ich ahne den Surrealismus voraus, ohne ihn bereits zu\nkennen. Ein Jahr sp\u00e4ter befinde ich mich in Paris. Ich\nversuche dort einerseits die alte Kunst, andererseits aber\nauch die extremsten Ph\u00e4nomene des Revolution\u00e4ren kennen\nzulernen. Ein f\u00fcr alle Mal verurteile ich jegliche Art von\nbilliger Nostalgie, aber ich h\u00f6re auch nicht auf, die radikalen\n\n\n\nL\u00f6sungen, die mich interessieren, so gut ich es eben kann zu\nkritisieren. Nachdem ich eine Krise in Opposition zur Malerei\n\u00fcberwunden hatte, entdecke ich zum Schluss die gro\u00dfen\nMaler des 19. )hs., die Wandmalereien von Pompeji und die\nhellenistische Kunst Roms.\u00ab<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbVon 1934 bis 1935 reagiere ich reichlich gewaltsam auf\nmeine Tendenzen, die Jahrhunderte alte griechische Malerei\nmit der reinen Farbe, der schnellen, freien Ausf\u00fchrung und\nder Schattengebung, die in der hellenistischen Tradition\nentsteht und in der Malerei der Renaissance wiederauflebt,\nkombinieren zu wollen ... Ich will endlich alles kennen lernen,\nwas unsere Zeit an K\u00e4lte und an Unangenehmen zu bieten\nhat. Ich ahne den Surrealismus voraus, ohne ihn bereits zu\nkennen. Ein Jahr sp\u00e4ter befinde ich mich in Paris. Ich\nversuche dort einerseits die alte Kunst, andererseits aber\nauch die extremsten Ph\u00e4nomene des Revolution\u00e4ren kennen\nzulernen. Ein f\u00fcr alle Mal verurteile ich jegliche Art von\nbilliger Nostalgie, aber ich h\u00f6re auch nicht auf, die radikalen\n\n\n\nL\u00f6sungen, die mich interessieren, so gut ich es eben kann zu\nkritisieren. Nachdem ich eine Krise in Opposition zur Malerei\n\u00fcberwunden hatte, entdecke ich zum Schluss die gro\u00dfen\nMaler des 19. )hs., die Wandmalereien von Pompeji und die\nhellenistische Kunst Roms.\u00ab\n\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t-\u0391\u03c0\u03bf\u03bb\u03bf\u03b3\u03af\u03b1\/\u0391\u03b3\u03b1\u03b8\u03cc\u03bd \u03c4\u03bf \u03b5\u03be\u03bf\u03bc\u03bf\u03bb\u03bf\u03b3\u03b5\u03af\u03c3\u03b8\u03b1\u03b9 <\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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1936 kehrt Tsarouchis \u00fcber Rom und Neapel, wo er die Wandmalereien\nvon Pompeji f\u00fcr sich entdeckt, nach Griechenland zur\u00fcck. Seine Werke\naus der Zeit von 1936-1939 sind sichtlich von Matisse beeinflusst, aber\ndie verwendeten Farben verweisen auf das Farbspektrum der Plakate\nvon Spatharis und Dedousaros. 1938, zwei Jahre nach seiner R\u00fcckkehr\nnach Griechenland, verwirklicht Tsarouchis im Ladengesch\u00e4ft von\nAlexopoulos in der Athener Nikis-Stra\u00dfe seine erste Einzelausstellung\nmit Werken aus der Zeit von 1929-1938. Es handelt sich dabei um\nWerke, in denen zum ersten Mal sein pers\u00f6nlicher Stil durchscheint,\nein Ergebnis seiner Studien und seiner k\u00fcnstlerischen Experimente.\nAu\u00dferdem nimmt er an der 1. Griechischen Kunstausstellung im\nZappeion teil und entwirft f\u00fcr das Theater Kotopouli das B\u00fchnenbild\nzur \u00bbStella Violanti\u00ab von Gr. Xenopoulos.<\/p>

1940 k\u00e4mpft er an der Albanischen Front gegen die italienischen\nInvasionstruppen. W\u00e4hrend der deutschen Besatzungszeit verdient er\nsich seinen Lebensunterhalt vor allem mit dem Entwerfen von B\u00fchnen-\nbildern sowie als Restaurator und Dekorateur.\n\nEr arbeitet als fest angestellter B\u00fchnenbildner am >Theater Katerina\u00ab.\n1946 entwirft Tsarouchis f\u00fcr das Griechische Nationaltheater das\nB\u00fchnenbild zu Dostojewskis \u00bbIdiot\u00ab und stellt in der Galerie \u00bbRomvos\u00ab\nSkizzen f\u00fcr B\u00fchnenbildentw\u00fcrfe und Bilder mit Wasserfarben aus.\n\nEr wird Gr\u00fcndungsmitglied der >Gruppe Armos\u00ab (1949), an deren\nerster Ausstellung im Zappeion er mit acht Werken aus der Zeit von\n1938-1948 teilnimmt. Sp\u00e4ter wird Tsarouchsi noch an den Aus-\nstellungen der Gruppe in den Jahren 1950, 1953, 1954 teilnehmen.<\/p>

1951 stellt er zum ersten Mal in Paris aus. In der \u00bbGallerie d \"Art du\nFaubourg\u00ab sind Werke aus der Zeit von 1936-1939 und 1948-1950\n\nzu sehen und noch im selben Jahr werden diese Werke auch in der\n\u00bbRedfern Gallery\u00ab in London ausgestellt. 1952 ist seinen Werken aus\nder Zeit von 1932-1952, unter denen sich auch B\u00fchnenbildentw\u00fcrfe\n\nund Zeichnungen befinden, eine Ausstellung im British Council von\nAthen gewidmet.<\/p>

1953 stellt er auf der Griechischen Kunstausstellung im Zappeion aus\nund nimmt im Anschluss daran an einer Gruppenausstellung des\n\u00bbArmos\u00ab teil. Im Laufe des Jahres folgt eine Ausstellung mit Portr\u00e4ts und\nLandschaften in der Galerie \u00bbPayne\u00ab und der Abschluss eines Vertrages\nmit der Galerie Iolas in New York. Die \u00dcbereinkunft mit Alexandros Iolas\nsichert ihm ein regelm\u00e4\u00dfiges Einkommen f\u00fcr die in jener Zeit (1953-\n1957) geschaffenen Werke und sie erlaubt ihm, \u00bbeinige seiner besten\nWerke\u00ab zu malen, etwa die Bilder der Caf&h\u00e4user \u00bbNeon\u00ab, \u00bbParthenon\u00ab\nund \u00bbMavrokefalou\u00ab sowie \u00bbDie Vergessene Wache\u00ab. Die Werke, die er\nals Kandidat f\u00fcr den Guggenheim-Preis eingereicht hatte, werden 1958\n\nim Musee National d'Art Moderne in Paris ausgestellt, bevor sie im\nGuggenheimmuseum in New York zu sehen waren. Im selben Jahr nimmt\nTsarouchis au\u00dferdem zusammen mit Antonis Sochos und Yannis Moralis an\nder Ausstellung im griechischen Pavillon auf der Biennale von Venedig teil.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbVon '48 bis '50 schlagen zwei k\u00fcnstlerische Herzen in\nmeiner Brust - die gegenst\u00e4ndliche Malerei in \u00d6l und gleich-\nzeitig eine Art orientalischer Expressionismus, der seine\nExistenzberechtigung zweifelsohne aus den Werken von Matisse\nsch\u00f6pft. '51 mache ich zwei Ausstellungen, eine in Paris und\neine in London ... 1957 beendete ich meine Zusammenarbeit\nmit der Galerie lolas in New York, die 1953 begonnen hatte.\nVon '57 bis '63 habe ich nur sehr wenig gemalt. Ich habe\nvielmehr in Amerika (Dallas, Texas), in Mailand, in London f\u00fcr\ndas Theater gearbeitet. '62 habe Ich dann alle Besch\u00e4ftigungen\nund alle Arbeit zum Erwerb meines Lebensunterhaltes aufge-\ngeben und begann zu malen.\u00ab\n\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u039f\u03b9 \u03c0\u03bf\u03b4\u03b7\u03bb\u03b1\u03c4\u03b5\u03c2\/\u039c\u03ac\u03c4\u03b7\u03bd \u03c9\u03bd\u03b5\u03af\u03b4\u03b7\u03c3\u03b1\u03bd \u03c4\u03b7\u03bd \u03c8\u03c5\u03c7\u03ae\u03bd \u03bc\u03bf\u03c5<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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1958 geht Tsarouchis an die Dallas Civic Opera nach Texas und gestaltet\nB\u00fchnenbild und Kost\u00fcme f\u00fcr die Oper \u00bbMe&dee\u00ab von Cherubini, die Haupt-\nrolle sang Maria Callas, die Regie hatte Alexis Minotis (eine Produktion, die\nin der Folge im Londoner Covent Garden, in Epidauros und an der Scala\n\nin Mailand aufgef\u00fchrt werden w\u00fcrde). W\u00e4hrend der ganzen Zeit von\n\n1958-1962 besch\u00e4ftigt sich Tsarouchis vor allem mit dem b\u00fchnen-\nbildnerischen Schaffen f\u00fcr das Theater (\u00bbNorma\u00ab von Bellini mit Maria\nCallas in Epidauros und \u00bbOidipus\u00ab in der Inszenierung von Alexis Minotis\nim Theatro Olimpiko von Vicenza). F\u00fcr die Jahre 1960-1962 wird er zum\nLehrer f\u00fcr B\u00fchnenbild an die Schule von Doxiadis berufen und zum\nk\u00fcnstlerischen Berater der Griechischen Handelsbank ernannt.\n\nEr entwirft au\u00dferdem die B\u00fchnenbilder zur \u00bbThais\u00ab in der Oper von\nDallas, bei der Franco Zefirelli Regie f\u00fchrte. 1961 veranstaltet er eine\nEinzelausstellung in der Galerie Zoumboulaki zum Thema \u00bbBlumen\n\naus St. Jean Cap-Ferrat in Frankreich\u00ab und entwirft das B\u00fchnenbild zur\n\u00bbMedeia\u00ab und zur Oper \u00bbThais\u00ab.\n\n1962 folgen die Kost\u00fcme und das B\u00fchnenbild zu den \u00bbV\u00f6geln\u00ab von\nAristophanes in einer Inszenierung von Karolos Koun im The\u00e4tre\n\ndes Nations in Paris.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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1965 gestaltet Tsarouchis B\u00fchnenbild und Kost\u00fcme zu den \u00bbTroerinnen\u00ab\nin der von Michail Kakoyannis inszenierten Auff\u00fchrung im The\u00e4tre des\nNations und zu den \u00bbPersern\u00ab im Aldwich Theatre von London, bei\ndenen Karolos Koun die Regie hatte. Noch im selben Jahr stellt er im\n\u00bbPantopolio Meziki\u00ab einige \u00bbFantastische Landschaften\u00ab aus und 1966\nsind in der Galerie >MerlinAstor\u00ab eine Retrospektive mit Werken\naus den Jahren von 1918-1940 organisiert wird. Die Galerie Claude\nBernard l\u00e4dt ihn ein, zu einer Gruppenausstellung mit bedeutenden\nK\u00fcnstlern (Bacon, Braque, Chagall, Giacometti, Modigliani, Picasso)\nein Portr\u00e4t beizusteuern.<\/p>

Nach der Macht\u00fcbernahme durch die Obristen, 1967, l\u00e4sst er sich in\nParis nieder, das er erst 1983 wieder endg\u00fcltig verl\u00e4sst. Von 1967 bis\n1975 beteiligt er sich an nur wenigen Theaterproduktionen, schafft aber\nEntw\u00fcrfe f\u00fcr eigene, ideale Produktionen. Zur gleichen Zeit gr\u00fcndet er\nmit der B\u00fchnenbildnerin Lila de Nobili eine \u00bbAkademie\u00ab, eine Art\n\u00bbZeichenakademie\u00ab, in der sich bei Gelegenheit immer wieder franz\u00f6-\nsische und griechische Sch\u00fcler zusammenfanden, um kostenlos Modell-\nzeichnen zu k\u00f6nnen. Die Akademie, die 1970 ihre T\u00fcren schlie\u00dfen wird,\nerteilt jungen K\u00fcnstlern in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Maluntericht,\n\nmit Schwerpunkt auf der byzantinischen Kunst.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\u00bbIn Paris bin ich meine Studien der Kunst des 19. ]Jhs.\nwesentlich systematischer als fr\u00fcher angegangen. Das\n19. Jh. und Byzanz sind f\u00fcr mich sichere Mittel um in mir\n(wo sonst?) den Sinn des Lebens zu entdecken, der in die\nhellenistische Tradition m\u00fcndete.\u00ab\n\n\n\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t

\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\u039f\u03b9 \u03c0\u03bf\u03b4\u03b7\u03bb\u03ac\u03c4\u03b5\u03c2\/\u039c\u03ac\u03c4\u03b7\u03bd \u03c9\u03bd\u03b5\u03af\u03b4\u03b7\u03c3\u03b1\u03bd \u03c4\u03b7\u03bd \u03c8\u03c5\u03c7\u03ae\u03bd \u03bc\u03bf\u03c5<\/cite>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/blockquote>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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In der Zeit von 1972-1973 wird In der Galerie Zoumboulaki eine\nAusstellung mit Werken aus der Zeit von 1938-1959 veranstaltet,\ndie allesamt aus der Sammlung Iolas stammen.<\/p>

1974 organisiert die Galerie Il Gabbiano in Rom eine Ausstellung mit\nWerken von Tsarouchis, von der ein Teil durch die Galerie Forni in\nBologna \u00fcbernommen wird. Die Galerie Il Gabbiano stellt 1980 und\n\n1989, nach seinem Tod, Werke auf der Internationalen Messe f\u00fcr\nZeitgen\u00f6ssische Kunst (FIAC) im Grand Palais von Paris aus. Im Rahmen\nder Veranstaltung \u00bbGriechischer Monat\u00ab in London werden 1975 in der\nGalerie Wildenstein einige Werke in der Ausstellung \u00bbFour Painters of\n20th century Greece: Theophilos, Kontoglou, Ghika, Tsarouchis\u00ab\npr\u00e4sentiert.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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Von 1975 bis 1983 pendelt Tsarouchis zwischen Athen und Paris. 1977\nf\u00fchrt er auf einem Parkplatz im Zentrum von Athen die \u00bbTroerinnen\u00ab\nvon Euripides in einer eigenen \u00dcbersetzung, unter eigener Regie\n\nund mit eigenem B\u00fchnenbild auf. Zeitlebens besch\u00e4ftigte er sich\nau\u00dferdem mit der Illustration, dem Verfassen und dem \u00dcbersetzen\nvon B\u00fcchern zur Kunst. 1978 veranstaltet die Galerie \u00bbZygos\u00ab eine\nAusstellung mit Zeichnungen von Tsarouchis und 1981 organisiert das\nMakedonische Museum Zeitgen\u00f6ssischer Kunst seine bisher einzige\ngro\u00dfe Retrospektive im Arch\u00e4ologischen Museum von Thessaloniki.<\/p>

1981 gr\u00fcndet Tsarouchis die Yannis-Tsarouchis-Stiftung, die ihren Sitz in\nseinem Haus in Maroussi erh\u00e4lt und das Studium sowie die Verbreitung\nseines Werkes zum Ziel hat. 1982 wird das Tsarouchis Museum er\u00f6ffnet,\ndas j\u00e4hrliche Sonderausstellung mit Teilen seines Werkes veranstaltet.<\/p>

Ebenfalls 1982 veranstaltet die Galerie Zoumboulaki eine Ausstellung\nmit dem Titel \u00bbZeibekika\u00ab. Im gleichen Jahr bringt Tsarouchis die\nSieben gegen Theben von Aischylos, wiederum in eigener \u00dcbersetzung,\nRegie und mit eigenem B\u00fchnenbild, auf die B\u00fchne des Theaters von\n\nMoschopodi bei Theben. Die Auff\u00fchrung wird in der Folge auch in Eleusis\nund auf dem Lykabettos gespielt.<\/p>

Von 1983-1989 kommen eine ganze Reihe von Ausstellungen zustande,\nvon denen nur die in den Galerien \u00bbZygos\u00ab, >Galerie 3< und \u00bbAithousa\nSkoufa\u00ab genannt seien. Eine Fotoausstellung mit B\u00fchnenbildern von\nTsarouchis veranstaltet 1986 das The\u00e4tre National Populaire (du\nChaillot) w\u00e4hrend der Auff\u00fchrungen der Elektra in der Inszenierung von\nAntoine Vitez und mit einem B\u00fchnenbild von Yannis Kokkos, der als\nHintergrund das Bild \u00bbDer Pir\u00e4us von Gkionis\u2019 Haus aus gesehen\u00ab von\nTsarouchis verwendet.<\/p>

In der Zeit von 1987 bis 1988 veranstaltet das Museum Goulandris\n(Museum Kykladischer Kunst) eine gro\u00dfe Ausstellung zu Tsarouchis\u2019\nb\u00fchnenbildnerischem Werk. Der K\u00fcnstler setzt seine Arbeiten f\u00fcr das\nTheater bis zu seinem Lebensende fort.<\/p>

1989 bereitet er eine Produktion\ndes Orest vor - wiederum in eigener \u00dcbersetzung, Regie, eigenen\nKost\u00fcmen und eigenem B\u00fchnenbild -, als ihn am 20. Juli der Tod ereilt.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t

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\n\t\t\t\t\t\tsiehe auch\t\t\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\tMomente F\u00fcr Ein Leben\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t
\n\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\tKlicke hier\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

YANNIS TSAROUCHIS 1910-1989 A revolutionary can\u2019t be classical at the same time. But Tsarouchis is. The day this painter dared to look for Hermes not on mount Olympus but in the \u2018Olympus Coffee-House\u2019, a myth left the pages of books and came to life, and the artist\u2019s eye was obligated to see the world differently. … Weiterlesen<\/a><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":1219,"parent":0,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"yst_prominent_words":[95,104,109,108,74,102,106,98,107,111,103,99,100,96,105,112,101,97,110,10],"class_list":["post-244","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail"],"yoast_head":"\nBIOGRAPHY - Yannis Tsarouchis Foundation<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Yannis Tsarouchis was born in 1910 in Piraeus \u201c\u2026where the light is silver and gold\u201d, and spent his childhood there.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow\" \/>\n<meta name=\"googlebot\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<meta name=\"bingbot\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/biography\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"BIOGRAPHY - Yannis Tsarouchis Foundation\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Yannis Tsarouchis was born in 1910 in Piraeus \u201c\u2026where the light is silver and gold\u201d, and spent his childhood there.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/biography\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Yannis Tsarouchis Foundation\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/YannisTsarouchisFoundation\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-01-02T23:49:54+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/tsarouchis.gr\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Yannis-Tsarouchis-2-JPG.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"951\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"599\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/#organization\",\"name\":\"Yannis Tsarouchis Foundation\",\"url\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/YannisTsarouchisFoundation\/\",\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Yannis_Tsarouchis\"],\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"@id\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/#logo\",\"inLanguage\":\"de\",\"url\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/LogoW_Large.png\",\"width\":290,\"height\":285,\"caption\":\"Yannis Tsarouchis Foundation\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/#logo\"}},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/tsarouchis.gr\/de\/\",\"name\":\"Yannis Tsarouchis Foundation\",\"description\":\"Official web site of Tsarouchis foundation. 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